Museum: Termin ist in der Schwebe
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Sanierung des alten Lienzinger Rathauses fast abgeschlossen – Einweihung im Advent ist fraglich
Mühlacker-Lienzingen. Was lange währt, neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu: Die Sanierung des alten Lienzinger Rathauses sei fast fertig, sagt Johanna Bächle, Leiterin des Amts für Bildung und Kultur. Doch wann die musealen Einrichtungen im Inneren des historischen Fachwerkgebäudes fertig sein und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden, ist noch immer nicht klar.
Rückansicht des alten Lienzinger Fachwerk-Rathauses, das sich frisch saniert präsentiert. Foto: Sadler
Zweierlei soll in dem 1719 erbauten Lienzinger Kulturdenkmal, in dem sich früher die Stadtteilbibliothek befand, eingerichtet werden: eine Etterdorfstube in einem Raum im Obergeschoss und ein Christbaumständermuseum in drei Räumen im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Mehrere Hundert der weit über 1000 Christbaumständer, die die Stadt von einer Mannheimerin in Form einer Schenkung erhalten hat, werden in Zukunft zu besichtigen sein. Die meisten der Gegenstände stammten aus der Zeit um 1900, sagt Johanna Bächle. „Da sind echte Raritäten dabei wie zum Beispiel ein Christbaumständer mit Spieluhr.“ Die meisten der künftigen Exponate seien relativ klein, weil die Weihnachtsbäume früher nicht wie heute üblich auf dem Fußboden gestanden hätten, sondern auf einem Tisch, wo weniger Platz war. Weitere Ständer würden nicht benötigt, wehrt Johanna Bächle etwaige Zuwendungen aus der Bevölkerung vorsorglich ab.
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