„Müssen auf Abstand zueinander gehen“
Lokales Online
Die Leiterin des Enzkreis-Gesundheitsamtes, Dr. Brigitte Joggerst, erklärt im Interview, worauf es in Zeiten der Pandemie ankommt
Im Kampf gegen das Virus ist regelmäßiges Händewaschen eine wichtige Waffe – und zwar mindestens eine halbe Minute mit ordentlich Seife. Foto: Huber
Ja, das ist jetzt sinnvoll. Jede Ansteckung, die nicht erfolgt, schützt weitere Menschen. Man muss sich die Frage stellen: Wenn ich krank werde, wen könnte ich anstecken, der besonders gefährdet ist? Habe ich in der Familie jemanden, der Asthma hat, der gerade eine Chemo gemacht hat? Pflege ich meine Mutter oder meinen Vater oder leben sie bei mir im Haushalt? Wir müssen jetzt aktiv werden und uns vielleicht auch einschränken, bevor es schlimmer wird. Wenn die Krise da ist, ist es zu spät.
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