„Müller Fleisch soll alles bezahlen“
Lokales Online
CDU-Kreistagsfraktion fordert volle Übernahme der 750000 Euro für die Quarantäne-Einrichtungen
Birkenfeld/Enzkreis (pm). Die CDU-Fraktion im Kreistag begrüßt, dass die Kreisverwaltung die tatsächlichen Kosten für die Quarantäne-Maßnahmen für Beschäftigte der Firma Fleisch Müller GmbH in Birkenfeld offen genannt hat. Insgesamt gehe es um einen Betrag von etwa 750000 Euro für die Quarantäne-Einrichtungen in Niefern, Schömberg und Hohenwart zur Unterbringung infizierter Müller-Fleisch-Beschäftigten. Gleichzeitig erneuerte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle (Mühlacker) vor dem Hintergrund der Ende Juni vorgesehenen Gespräche zwischen dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim mit dem Unternehmen die Forderung der CDU-Fraktion auf volle Kostenübernahme durch das Birkenfelder Unternehmen: „Es darf kein Euro am Steuerzahler hängenbleiben, und es darf auch kein Euro über die Kreisumlage durch die 28 Städte und Gemeinden des Landkreises finanziert werden müssen.“ Die Fraktion erwartet von der Kreisverwaltung, dass sie sich nicht abspeisen lässt mit der Formulierung aus der Chefetage von Müller Fleisch, das Unternehmen werde sich in „angemessener Höhe“ finanziell an den Aufwendungen beteiligen, heißt es in einer Mitteilung der CDU vom Wochenende.
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