Müllabfuhr: Entsorger steht im Kreuzfeuer der Kritik
Enzkreis
Kreisräte mahnen schärfere Gangart gegen PreZero an. Landrat Bastian Rosenau macht die Missstände jetzt zur Chefsache.
PreZero steht zum wiederholten Male in der Kritik. Foto: Archiv
Enzkreis. Nicht nur die CDU-Kreistagsfraktion fordert einen härteren Kurs gegen den Entsorger PreZero, der es nicht schafft, den Müll rechtzeitig abzuholen. In der Sondersitzung des Kreistags am Montag hat auch Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber (Freie Wähler) deutlich gemacht, dass sein Geduldsfaden inzwischen ganz dünn, ist. Er sei von Bürgern scharf angegangen worden, weil der Müll tagelang am Straßenrand gestanden habe. „Dabei sind die Kommunen nicht für die Abfallentsorgung zuständig“, betonte Faber, der aber auch Verständnis für den Unmut der Bürger hat. „Was unternimmt der Landkreis als Auftraggeber von PreZero?“, wollte Faber wissen. Gleichzeitig wunderte sich der Bürgermeister, dass PreZero als Erklärung für die Probleme unter anderem die Witterung ins Feld führt. „Aber das macht man in Deutschland offenbar so“, erklärte er leicht gallig. Dabei habe es die Probleme schon vor dem Wintereinbruch gegeben.
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