Mühlehof sorgt für neue Debatte
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Mühlacker. Nach zweieinhalb Stunden hatte der Gemeinderat den dickleibigen Teil des Verwaltungshaushalts durchgeackert, und als Nächstes stand der Vermögens- oder Bauhaushalt zur Aussprache auf dem Programm. Diesen Teil des Etats schaffte das Gremium nicht mehr komplett. Grund: Unversehens befanden sich die Räte abermals in einer längeren engagierten Debatte rund um den Mühlehof.
Auslöser war eine Kritik von CDU-Fraktionschef Günter Bächle, der meinte, es ergebe keinen Sinn, eine Rate von 50000 Euro für die Planung einer neuen Sporthalle in den Haushaltsplan einzustellen, die sich die Stadt am Ende womöglich gar nicht leisten könne oder die von privaten Investoren gebaut werde. Überhaupt machte sich Bächle Sorgen, was die klamme Kommune sich in naher Zukunft noch leisten kann. Angesichts einer Reihe großer und kostenträchtiger Projekte, zu denen neben einer Sporthalle auch die neue Gestaltung des Mühlehofstandorts, die Ausweisung eines Gewerbegebietes und die Gartenschau gehören, bedürfe es einer Gesamtschau.
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