Mühlehof: Der letzte Akt hat begonnen

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100-Tonnen-Abrissbagger macht sich an die Arbeit – Zähne der Betonschere fressen sich häppchenweise durch die solide Konstruktion

Der Vorhang im Mühlehof ist längst gefallen, doch jetzt hat endgültig der letzte Akt für den einstigen Kultur- und Kommerz-Tempel im Herzen Mühlackers begonnen. Seit Montag frisst sich die Abrissschere des 100-Tonnen-Baggers durch das entkernte Gebäude.

Mühlehof: Der letzte Akt hat begonnen

Mächtige Beißer: Dreieinhalb Tonnen wiegt laut dem Bautrupp der Aufsatz mit der Betonschere, die sich seit Beginn der Woche durch das Stahlbeton-Gerippe des Mühlehofs frisst.

Mühlacker. Erst nagte der Zahn der Zeit, seit Wochenbeginn nun knabbern die stählernen Beißer am Ende eines 32 Meter langen Auslegers mundgerechte Stücke aus dem Gerippe des umstrittenen Kolosses. An jener Ecke, an der einst die Gäste ins Bistro Valentino pilgerten und im Stockwerk darüber die Diskotheken-Besucher auf die Tanzfläche strömten, hat sich der mächtige Abrissbagger am Montagnachmittag an seine Arbeit gemacht – und das zerstörerische Werk der tonnenschweren Werkzeuge, die sich eingehüllt in einen Staubnebel und eine Gischtwolke aus versprühtem Wasser durch den Stahlbeton kämpfen, zieht die Blicke der Passanten und Schaulustigen auf sich.

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