Mühlacker will Roma gezielt begleiten

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Gesprächspartner soll ein Rom sein – Verwaltungsausschuss soll dem vorgesehenen Projekt am Dienstag zustimmen

Lärmbelästigung, Probleme mit Müll, Schule schwänzen: Die in Enzberg lebenden Roma haben immer wieder für Ärger gesorgt. Um das zu verhindern, sollen sie künftig gezielt beraten und begleitet werden. Dies sieht ein Projekt vor, dem der Verwaltungsausschuss am nächsten Dienstag zustimmen soll.

Mühlacker will Roma gezielt begleiten

Vor-Ort-Termin in Enzberg im Juli 2017 (v. li.): Dr. Oana Krichbaum, Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis, der Mühlacker Ordnungsamtsleiter Ulrich Saur und die städtische Integrationsbeauftragte Leila Walliser tauschen als ersten Schritt für weitere Kooperationen Visitenkarten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Informationen aus. Archivfoto: Deeg

Mühlacker. 90 bis 100 rumänische Staatsangehörige, die zu einem großen Teil der Bevölkerungsgruppe der Roma zuzurechnen sind, wohnen in Enzberg. Bei der Integration dieser Minderheit habe es in der Vergangenheit zahlreiche Probleme – etwa durch Schwierigkeiten bei der Mülltrennung und durch falsches Abstellen nicht einmal angemeldeter Fahrzeuge – und deshalb „teils massive Beschwerden“ aus der Bevölkerung gegeben, teilt das Ordnungsamt dem Ausschuss mit.

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