Mühlacker Arzt hat Liveauftritt im Fernsehen

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Dr. Peter Napiwotzky wird zum Thema Hausärztemangel befragt

Mühlacker. Der Mühlacker Internist und Hausarzt Dr. med. Peter Napiwotzky ist an diesem Donnerstagabend Studiogast in der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ im Südwestfernsehen. Als stellvertretender Landesvorsitzender des Ärzteverbands Hartmannbund äußert er sich zum drohenden Hausärztemangel.

Napiwotzky.

Napiwotzky.

Als Vize auf Landesebene ist der 59-Jährige der höchste Repräsentant der Hausärzte im Hartmannbund und deshalb der bevorzugte Ansprechpartner der Medien, wenn es um die Schließung von Praxen in der Provinz geht. Die Situation im Raum Mühlacker unterscheide sich dabei, sagt Napiwotzky, nicht wesentlich von der in ganz Baden-Württemberg: „Im Moment geht es noch, doch ein Drittel der praktizierenden Hausärzte ist über 60. Und wenn man die Zahlen kennt, wird klar, dass es deutlich zu wenig Nachwuchs gibt. Das räumt im Übrigen auch die Kassenärztliche Vereinigung ein.“ Bis zur Übernahme einer Praxis brauche ein Anwärter nach sechs Jahren Studium noch fünf Jahre für die Qualifikation, und schon heute zeichnet sich laut Napiwotzky ab, dass etwa die Hälfte der landesweit 1000 Hausärzte, die in den nächsten Jahren in Ruhestand gehen, keinen Nachfolger finden werden.

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