Mordprozess: Rätsel um Todesursache
Lokales Online
Strangulationsmerkmale, Alkohol und K.-o.-Tropfen
Pforzheim/Karlsruhe. Der Prozess um den vermeintlichen Mord an einem Pforzheimer Schmuckhändler wirft neue Rätsel auf. Der Angeklagte bestreitet energisch, seinen Geschäftspartner getötet zu haben. Vielmehr habe dieser sich selbst mit K.-o.-Tropfen betäubt und sei dann in seiner Werkstatt gestorben. Die Staatsanwaltschaft geht aber nicht von einem Tod durch K.-o.-Tropfen aus, sondern durch Strangulation, wobei der Angeklagte die K.-o.-Tropfen benutzt haben soll, um sein Opfer kampfunfähig zu machen. Woher die Strangulationsmerkmale stammen, konnte der Angeklagte bislang nicht schlüssig erklären und verwies nur darauf, dass er den leblosen Körper des Schmuckhändlers vom Boden habe hochhieven und wieder in einen Stuhl setzen wollen.
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