Mordprozess: Angeklagter ist schuldfähig
Lokales Online
Gestörtes Sexualleben und
hohe Intelligenz
Karlsruhe/Pforzheim (fg). In dem Prozess um den Mord an einem Pforzheimer Schmuckhändler wird dem Angeklagten nicht nur das Tötungsdelikt vorgeworfen. Die Ermittler haben auf seinem Computern auch kinderpornografische Dateien gefunden. Wie ein Polizist jetzt im Zeugenstand dem Schwurgericht erklärte, handele es sich um 1700 Bilder und Videos mit teilweise bizarren Darstellungen. Der Angeklagte hatte behauptet, das Material stamme von ehemaligen Mithäftlingen in den USA, wo er im Gefängnis saß – wegen Kinderpornos. Er selbst sei nicht pädophil veranlagt. Die Ermittlungen der Polizei legen allerdings einen anderen Schluss nahe. Bei einer Auswertung seiner Computerverläufe tauchten Suchbegriffe wie „Child Prostitution“, „Lolita“ oder „Teen“ auf. Aber auch der Wunsch nach einem Sklaven oder einer Sklavin für Spiele in einschlägigen Internetportalen.
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