Modernste Technik für die neue Leitstelle

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Ausschuss des Kreistags gibt grünes Licht für Ausschreibung

Pforzheim/Enzkreis. Die Einrichtung einer neuen integrierten Leitstelle für Pforzheim und den Enzkreis, von der aus künftig Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze koordiniert werden, hat im Fachausschuss des Kreistags eine weitere politische Hürde genommen. Das Gremium gab formell grünes Licht für die europaweite Ausschreibung der Leitstellentechnik.

Bis zum nächsten Jahr haben die getrennten Leitstellen von Feuerwehr (Foto) und DRK ausgedient. Im ersten Quartal 2015 soll die neue integrierte Leitstelle beider Rettungsdienste im Brötzinger Tal in Betrieb gehen.

Bis zum nächsten Jahr haben die getrennten Leitstellen von Feuerwehr (Foto) und DRK ausgedient. Im ersten Quartal 2015 soll die neue integrierte Leitstelle beider Rettungsdienste im Brötzinger Tal in Betrieb gehen. Foto: Kollros

Nebst weiterer Ausstattung wie Anschluss an das Digitalfunk-System, einer unterbrechungsfreien Stromversorgung oder auch Mobiliar summieren sich die Kosten für die Einrichtung der neuen Notfallzentrale auf geschätzte 3,32 Millionen Euro, die nach einem vereinbarten Schlüssel von der Stadt Pforzheim zu 30 und vom Enzkreis zu 20 Prozent zu tragen sind, während das DRK die restlichen 50 Prozent übernimmt. Während das Rote Kreuz seinen Anteil über Leistungsträger wie Krankenkassen refinanzieren kann, müssen Stadt und der Kreis ihre Kostenanteile weitgehend aus ihren kommunalen Haushalten bestreiten. Mit 250000 Euro beteiligt sich zudem das Land. So wird der Enzkreis eine Summe in Richtung 565000 Euro finanzieren müssen und die Stadt voraussichtlich rund 845000 Euro.

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