Mit Einfühlungsvermögen
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Theater-AG des Seminars spielt Stück von Jean Giraudoux
Maulbronn. Theater zum Nachdenken bot die Theater-AG des Evangelischen Seminars Maulbronn. Zweimal wurde am Wochenende „Der Trojanische Krieg wird nicht stattfinden“ von Jean Giraudoux im Oratorium des Klosters aufgeführt.
Andromache (Amelie Fritz, Mitte) will den Frieden. Foto: Fotomoment
Anhand der griechischen Mythologie hat Jean Giraudoux bereits im Jahr 1935 in Vorahnung des Zweiten Weltkrieges das Stück geschrieben. Seit September 2014 probten 18 Schüler des Seminars an dem Stück. Regie führten der Griechisch- und Lateinlehrer Tobias Utz sowie Anja Reinhardt, die Mutter zweier ehemaliger Seminaristen. Die umfangreichen Texte trugen alle Schauspieler flüssig und mit großer Routine vor. Die Besucher bei den Aufführungen am Freitag und Samstag konnten den Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Frieden auf der einen Seite und staatlich-politischen Argumenten von Kriegstreibern auf der anderen Seite spüren. In diesem Rahmen bewegte sich die sich zuspitzende und mit Einfühlungsvermögen in zwei Akten gespielte Geschichte.
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