Mit Belastungen besser umgehen

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Workshops für Geflüchtete

Enzkreis. Seit gut einem Jahr wird im Enzkreis das Programm „MindSpring“ angewandt, kostenlose Workshops für Geflüchtete, die dabei unterstützt werden sollen, aufgelaufene Belastungen hinsichtlich ihrer Herkunft und ihres Status einfacher zu bewältigen. Bislang wurde das Programm vorwiegend mit Mitteln der AOK Nordschwarzwald finanziert, für die nächsten vier Jahre gibt es jedoch Signale, dass die „Präventionsstiftung Baden-Württemberg“ in diesem Zeitraum die Personalkosten für eine Sozialarbeiter- oder vergleichbare Stelle übernimmt.

Diese Stiftung wurde vor zehn Jahren auf Initiative des Landes gegründet, mittlerweile sind auch die großen Krankenkassen sowie die Deutsche Rentenversicherung mit im Boot, um im Verbund Vorgaben des Präventionsgesetzes zu erfüllen. Ein solcher Projektbaustein ist auch die Gesundheitsförderung von Menschen mit Migrationshintergrund und speziell auch Geflüchteten, die nicht selten an Symptomen von Depression und Angst zu leiden hätten, so die Dezernentin für das Gesundheitswesen im Enzkreis, Dr. Hilde Neidhardt. So sollen Betroffene darin gestärkt werden, mit der Zeit mit ihren Schwierigkeiten selbst fertigzuwerden. Laut Hilde Neidhardt sind die seit 2018 in bislang 27 Kursen gemachten Erfahrungen durchweg positiv, was für eine Ausweitung unter dem Finanzierungsmodell der Präventionsstiftung spräche.

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