Ministerpräsident besucht Geissel-Werk in Indien

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Lienzinger Unternehmen dankt seinen treuen Mitarbeitern – Umsatzerwartungen wurden zuletzt nicht ganz erfüllt

Mühlacker-Lienzingen. Die Vorweihnachtszeit ist beim Drehteile-Hersteller Geissel in Lienzingen traditionell auch der Zeitpunkt, um langjährigen Mitarbeitern für ihre Betriebstreue zu danken. Bei der Jubilarfeier gab Geschäftsführer Marc Seidel einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr, das betriebswirtschaftlich etwas schlechter ausfalle als das Vorjahr. Die Umsatzerwartungen seien demnach nicht ganz erfüllt worden.

Ministerpräsident besucht Geissel-Werk in Indien

Die Geissel-Jubilare mit der Geschäftsleitung Peter, Marc und Vanessa Seidel (v. li.). Foto: Kollros

Im neuen Jahr sei vorgesehen, das Prozessmanagement zu optimieren, wofür er sich von der Belegschaft ein engagiertes Mitwirken erhoffe. Dank der Investition in einen neuen Mehrspindeldrehautomaten habe man im vergangenen Jahr die Fertigungskapazität erneut ausbauen können. Investiert habe man aber auch in eine nachhaltige Produktionsweise, so werde mittlerweise ausschließlich elektrischer Strom aus regenerativer Erzeugung verwendet. Auf erfolgreichem Weg sei das Unternehmen zudem im Bereich der Ausbildung: Eine junge Industriekauffrau habe ihre Abschlussprüfung mit Bestnoten absolviert, und Geissel sei von der Industrie- und Handelskammer mit dem Gütesiegel „1a-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet worden. Seidel hob in dem Zusammenhang hervor, dass die Firma mit der Mörike-Realschule eine offizielle Bildungspartnerschaft eingegangen sei. Ausblickend auf 2017 verriet Siedel, dass das Werk im indischen Pune eines der Besuchsziele einer Wirtschaftsdelegation mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann sein werde, „und darauf sind wir natürlich stolz“.

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