Miet-Nomade sucht letzte Chance
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Richter verlängert den Gefängnisaufenthalt eines 28-Jährigen – Leben als kriminelle Achterbahn
Maulbronn. Auf eine beachtliche kriminelle Karriere, im Wesentlichen um seine Drogensucht zu finanzieren, kann ein 28-Jähriger zurückblicken, dessen aktuellen Gefängnisaufenthalt gestern Dr. Bernd Lindner, Direktor am Amtsgericht Maulbronn, um weitere 16 Monate verlängerte. Dieser Aufenthalt soll, beteuerte der Angeklagte, die letzte dunkle Station der Achterbahnfahrt seines Lebens sein, das er in den Griff bekommen wolle. Doch die Vergangenheit holte ihn erst einmal ein: Staatsanwalt Michael Ramöller warf dem Mann 17 Betrugsdelikten vor.
Eigentlich hätte der Angeklagte im Herbst 2012 eine Haftstrafe antreten sollen. Dazu sah er sich aber „psychisch nicht in der Lage“. Also beschloss er, unterzutauchen und mietete sich zwischen November 2012 und März 2013 unter Decknamen in zwei Gasthäusern in Illingen, in Ferienwohnungen in Mühlacker, Maulbronn und Knittlingen und auf einem Campingplatz ein, ehe ein Zufall dem Vagabundenleben ein Ende setzte und die Polizei den Mann verhaftete.
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