Messerstecher quält Frau seit Jahren

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Afghanischer Asylbewerber, der in Heimsheim auf Lebensgefährtin einsticht, stand unter Bewährung

Heimsheim. Der 32-jährige Afghane, der am vergangenen Donnerstag in Heimsheim mit einem Messer auf seine Frau eingestochen hat (MT berichtete), ist nicht zum ersten Mal gewalttätig gegenüber seiner Lebensgefährtin geworden.

Er hatte bereits am 8.April 2017 in einer Flüchtlingsunterkunft in Heimsheim seine Frau an den Haaren gezogen, sie zu Boden geworfen und anschließend mehrfach gegen ihren Kopf, Nacken und Schultern getreten. Für diese Tat kassierte er eine Freiheitsstrafe von vier Monaten, die drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt werden sollte. Großes Unrechtsbewusstsein zeichnete den Mann jedoch nicht aus. Weil er den Strafbefehl nicht akzeptieren wollte, musste er am 11. Januar 2018 vor dem Maulbronner Amtsgerichtsdirektor Dr. Bernd Lindner erscheinen. In dem streckenweise grotesken Verfahren blieb es zwar am Ende bei dem Strafbefehl, der Prozess führte aber auch deutlich vor Augen, wie schwer Integration in solchen Fällen sein kann.

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