Mehr Menschen wegen Drogen in Behandlung

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Enzkreis/Pforzheim (pm). Eine Auswertung der AOK Nordschwarzwald hat ergeben, dass in der Region die Anzahl der Versicherten, die sich wegen Missbrauchs illegaler Drogen in ambulanter oder stationärer Behandlung befanden, zugenommen hat.

Habe es 2014 noch 1189 Betroffene gegeben, so die Krankenkasse in einer Mitteilung, seien es aktuell 1325. Dabei stieg laut AOK Nordschwarzwald die Zahl in Pforzheim von 562 auf 760 an, während sie gleichzeitig im Enzkreis von 627 auf 565 sank. Landesweit habe sich der Anteil der Betroffenen seit 2014 um durchschnittlich 1,4 Prozent pro Jahr erhöht. Ermittelt worden seien nur die Versicherten, die sich in ärztlicher Behandlung befanden; insbesondere im frühen Stadium des Missbrauchs erfolge dies jedoch häufig nicht, so dass eine hohe Dunkelziffer möglich sei, gab die Krankenkasse zu bedenken.

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