Mast nimmt Stellung zu Schulz’ Agenda-Kurs

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Die Abgeordnete aus dem Wahlkreis hat nichts gegen Korrekturen

Enzkreis. Die Bundestagsabgeordnete Katja Mast (SPD) hat im Rahmen ihrer Aktionswoche „Kinder&Gerechtigkeit“ in dieser Woche mehrere Einrichtungen in der Region besucht, die die junge Generation im Fokus haben. Unter anderem war die Politikerin im Mehrgenerationenhaus in Mühlacker und im Kinderzentrum in Maulbronn zu Gast (wir berichteten).

Am Rande des Termins in der Maulbronner Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie nahm die Sozialdemokratin, die für Pforzheim und den Enzkreis im Bundestag sitzt, auf Nachfrage unserer Zeitung auch Stellung zu aktuellen politischen Themen. Beispielsweise zur Ankündigung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, die Agenda 2010 nachzujustieren. Auf die Frage, ob sie mit dem Spitzenkandidaten in Sachen Agenda-Korrekturen auf einer Linie liege, betonte die Abgeordnete, dass man ja schon längst ein paar Dinge korrigiert habe. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion verwies exemplarisch auf die Einführung des Mindestlohns. Zu Schulz’ Vorschlag, Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, länger Arbeitslosengeld I auszuzahlen, sagte Mast: „Ich habe nichts dagegen, länger Arbeitslosengeld I zu finanzieren.“ Im gleichen Atemzug machte Mast deutlich, dass Maßnahmen zur Weiterqualifizierung der Menschen von großer Bedeutung seien. Im Gespräch mit den Bürgern im Wahlkreis wurde die Politikerin einmal mehr mit dem Thema Kita-Plätze konfrontiert. Es gibt in diesem Bereich immer noch Probleme, was auch Mast weiß. Sie betonte: „Gebührenfreie Kitas – das muss das politische Ziel sein.“ Kinderrechte liegen Mast besonders am Herzen, was sie mit ihrer Tour unterstrich. Sie würde sie am liebsten im Grundgesetz im Artikel 2 verankert sehen.

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