„Manche sind auf Krawall gebürstet“

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Schlägereien im Pforzheimer Nachtleben wie am vergangenen Wochenende gibt es immer wieder

Pforzheim. Bei einer heftigen Auseinandersetzung am Wochenende in Pforzheim ist ein 33-Jähriger aus Maulbronn mit einem Messer verletzt worden. Wie berichtet, war es zu später Stunde zu einer Schlägerei vor einer Diskothek am Waisenhausplatz gekommen, an der laut Polizei rund 20 Personen beteiligt waren. In derselben Nacht wurde einige Zeit später an der Blumenstraße ein 29-Jähriger aus Calw mit nacktem Oberkörper und Kopfverletzungen aufgefunden – und angesichts solcher Fälle stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist das Pforzheimer Nachtleben?

Handfeste Streitigkeiten, bestätigt Florian Herr, Sprecher des Präsidiums Karlsruhe, kämen in einer Stadt wie Pforzheim immer wieder vor. Die Fallzahlen im laufenden Jahr seien, verglichen mit den ersten Monaten 2016, aber rückläufig. Wobei dies wegen der kurzen Bemessungszeit nicht wirklich aussagekräftig sei. „Typische Gründe“, warum eine Meinungsverschiedenheit in Gewalt umschlage, vermag Herr nicht zu nennen. „Ob es dabei um eine Frau oder etwas anderes geht, weiß ich nicht.“ Eine große Rolle spielten in jedem Fall Alkohol und Drogen mit ihrer enthemmenden Wirkung. Häufig entwickle sich, wenn zu viel getrunken werde, aus einer Nichtigkeit ein Streit, der eskaliere.

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