Maibäume schmücken die Gemeinden

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Enzkreis. „Des isch quasi Weihnachten im Mai“, stellt Hubertus Macho bierernst und mit einem Augenzwinkern fest, als er die Mädchen und Jungen beobachtet, die in Lienzingen traditionell den Maibaum mit bunten Bändern schmücken. Traditionell hat der Männergesangverein (MGV) Lienzingen zum Maibaumstellen geladen und über 200 Gäste kamen. Noch bevor die stolze 13 Meter hohe Birke von den Sängern mit Muskelkraft hochgehievt wird, sind die Bänke besetzt. Neben den Sangesbrüdern sorgen Helfer vom Friedrich-Münch-Kindergarten an einem Waffelstand für die Verpflegung. Beim MGV gibt’s neben der Festwurst auch eine Einladung. Am heutigen 2. Mai startet die Arbeit des Projektchores, für den noch sangesfreudige Männer und männliche Jugendliche gesucht werden.

Angehörige der Lebenshilfe treffen sich nach einer Wanderung vor der Weidachhütte in Mühlhausen.

Angehörige der Lebenshilfe treffen sich nach einer Wanderung vor der Weidachhütte in Mühlhausen.

In Schützingen gibt die Stromleitung die Höhe des Maibaumes vor. Elf Meter – mehr ist nicht drin, weshalb Schützingens Feuerwehr-Abteilungsleiter Jörg Malucha auch schon mit Bürgermeister Harald Eiberger gesprochen hat. Die Floriansjünger sind auch heuer wieder gefragt, als es darum geht, eine elf Meter hohe Birke aus dem Schützinger Wald in der Ortsmitte von Schützingen aufzustellen. Der engagierte Einsatz von 18 Feuerwehrleuten ist gefordert. Einige der Männer gehen in den zweiten Stock des Rathauses hoch und ziehen von dort mit Seilen den Baum in die Höhe. Rund 300 Besucher verfolgen das Spektakel und stärken sich anschließend im Hof von Roland Späth, wo Biertischgarnituren aufgestellt sind. Zur Maibaum-Aufstellung hat traditionell die evangelische Kirchengemeinde des Ortes geladen.

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