Lineal löst Euphorie aus
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Ausstellung im Pforzheimer Stadtmuseum beleuchtet die Nachkriegsjahre
Weihnachten war nicht immer das Fest der teuren Geschenke. Wie in den kargen Nachkriegsjahren gefeiert wurde, zeigt eine Ausstellung im Stadtmuseum.
Große Freude in schwierigen Zeiten: Care-Pakete werden am Marktplatz verteilt. Foto: Otto Kropf, Repro: Roth
Pforzheim. Welche Zeitzeugen genau am 18. Januar ins Stadtmuseum nach Brötzingen kommen, das steht noch nicht fest. Aber von den fünf, die sich bei Kunsthistorikerin Christina Klittich und Stadtmuseumsleiterin Gundi Lehr gemeldet haben, wird mit Sicherheit eine Person dabei sein, die erzählt, wie sehr sie sich über ein Lineal zu Weihnachten gefreut hat. Das war nämlich für diejenigen, die als Kinder das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt haben, ein Grund zur großen Freude. Oder gar, wenn die Mutter aus der Uniformjacke des Vaters ein verziertes Kinderjäckchen geschneidert oder der Opa ein simples Holzbrett mit Hilfe von ein paar eingeschlagenen Nägeln in einen mit Murmeln betriebenen Spielautomaten verwandelt hatte.
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