Liebe und Toleranz
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Zum Leserbrief „Die Schule hat andere Aufgaben“ von Dr. Rosemarie Klotz-Burr vom 5. Februar:
Es dürfte sich doch langsam herumgesprochen haben, dass Homosexualität nicht ansteckend ist, sondern eine individuelle Ausprägung der Persönlichkeit eines Menschen, und es lohnt sich vielleicht doch auch für die Leserbriefschreiberin ein Blick ins Grundgesetz, in dem unsere humanistischen Werte ihren Ausdruck gefunden haben, nicht zuletzt auch aufgrund der Erfahrungen in der Nazi-Diktatur. Schließlich geht es nicht um eine abstrakte Diskussion über menschliche Wertvorstellungen, sondern um Menschen und Jugendliche, die diskriminiert und mit solchen Äußerungen verletzt werden. Man sollte bedenken, dass unter homosexuell orientierten Jugendlichen die Selbstmordrate höher ist als in vergleichbaren Altersgruppen, und sollte nicht mit Diffamierungen diese Tendenz unterstützen. Dieses Thema eignet sich keinesfalls für machtpolitische Spiele, und unser gesellschaftliches Miteinander sollte von Liebe und Toleranz geprägt sein. Wir sind die Vorbilder für unsere Kinder. Über Gewaltspiele im Internet und unwürdige Fernsehprogramme gibt es keine solche Aufregung, und hier wäre der Protest wirklich angebracht.
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