Licht im Schatten der Bombennacht

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Umfangreiches Programm zum 70. Jahrestag der Zerstörung Pforzheims

Pforzheim. Am 23. Februar jährt sich zum 70. mal der große Luftangriff auf Pforzheim, bei dem die Stadt nahezu vollständig zerstört wurde. Zahlreiche Institutionen aus Kultur, Gesellschaft, Kirche, Schule und Kinderbetreuung haben zu diesem Anlass ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm mit über 60 Einzelaktionen erarbeitet. „Ob man diesen Tag im Stillen oder mit anderen zusammen verbringt, muss jeder selbst für sich entscheiden“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager bei der Programmvorstellung am gestrigen Donnerstag. „Jedoch wollen wir nicht nur dem Vergangenen gedenken, sondern den Tag auch als Mahnung für die Zukunft verstehen.“ Die einzigartige 70-jährige Periode des Friedens in Europa sei kein Geschenk, denn man habe stets hart dafür arbeiten müssen, sie zu erhalten.

Am 23. Februar soll an die Bombardierung Pforzheims gedacht werden.

Am 23. Februar soll an die Bombardierung Pforzheims gedacht werden. Foto: Rohn

Das große Engagement der Menschen, so Kulturamtsleiterin Isabel Greschat, zeige, dass den Bürgern die Stadt am Herzen liege. Bei unter 20 Prozent Ur-Pforzheimern sei es nicht selbstverständlich, dass so viele einen Zugang zu dem Thema hätten.

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