Letzte Rechenschaft, erster Auftritt
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Der Knittlinger Kämmerer Manfred Dannecker arbeitet seine Nachfolgerin Nadine Pfaffeneder ein
Knittlingen. Als Manfred Dannecker 1987 sein Amt als Kämmerer in Knittlingen antrat, war Nadine Pfaffeneder noch gar nicht geboren. In wenigen Wochen wird die 23-Jährige die Nachfolge des Herrn der Zahlen antreten. Ihren Einstand im Gemeinderat hat die Sersheimerin am Dienstag bereits gegeben – noch in der Rolle der Beobachterin. Der aktive Part lag beim offiziell Ende Juli aus dem Amt scheidenden Manfred Dannecker, der ein letztes Mal seine Rechenschaftsberichte für den städtischen Haushalt und den Wasserversorgungsbetrieb vorlegte.
Nadine Pfaffeneder im Ratssaal. Foto: Becker
„Ständig begegnen mir nun diese Momente, in denen ich zum letzten Mal etwas tue“, blickt der Kämmerer am Morgen nach der Sitzung zurück. „Das geht schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell, aber ich freue mich auf die Zeit, wenn ich die Verantwortung abgeben kann.“ Wohl Ende Mai, wenn er sich erst in den Urlaub, dann in den Ruhestand verabschiede, werde dieser Zeitpunkt gekommen sein, und bis dahin werde er seine Nachfolgerin mit allen relevanten Zusammenhängen vertraut machen. Seit Dienstag vergangener Woche sei die junge Kollegin an Bord, habe ihren vorläufigen Arbeitsplatz im Nebenzimmer bezogen, erhalte eine Fülle von Informationen und sei teilweise schon mit dem Tagesgeschäft befasst. Eine reibungslose Übergabe wolle er gewährleisten, betont Manfred Dannecker, und so seien die Wege zwischen seinem und dem Schreibtisch der Nachfolgerin kurz.
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