Leitartikel: Er ist dann mal weg
Stuttgart
Tübingens OB Boris Palmer nimmt einen Monat lang eine Auszeit, um „zu verstehen und Ratschläge zu hören“.
Boris Palmer schweigt. Schon das ist eine Nachricht wert. Wobei es genauer heißen müsste: Er will schweigen. Wer weiß das schon? Von Juni bis Juli will sich Tübingens erfolgreicher Oberbürgermeister – gerne auch mal selbstverliebter Oberprovokateur – eine Auszeit gönnen. Nicht ganz freiwillig, sondern von einer gegnerischen Meinungsmeute getrieben, die ihn (wieder einmal) zu unüberlegten, ungehörigen und unnötigen Positionierungen veranlasst haben.
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