„Leider keine Alternative“
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Lärm durch Wartungsarbeiten: Bahn antwortet Gunther Krichbaum
Mühlacker (pm/the). Die Beschwerden von Anliegern über Bahnlärm in Mühlacker – unsere Zeitung hat mehrfach berichtet – beschäftigen auch den Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum. Im April, teilt der CDU-Politiker mit, hätten ihn Beschwerden aus dem Wohngebiet Ulmer Schanz über die Wartungsarbeiten an Schienenschleifzügen der Deutschen Bahn erreicht. Hierzu habe er den Konzernbevollmächtigten der Bahn in Baden-Württemberg um eine Stellungnahme gebeten. „Nach Auskunft der Deutschen Bahn besteht zur Wartung der Schienenschleifzüge in Mühlacker leider keine Alternative. Aber ich hoffe sehr, dass das Engagement der Bürger und auch meine Nachfragen die Verantwortlichen stärker für das Thema sensibilisiert haben. Jedenfalls wurde mir versichert, dass die Wartungsarbeiten auf das Notwendigste beschränkt werden“, berichtet Krichbaum von der Antwort des Unternehmens.
Zugleich hat der Abgeordnete nach eigener Darstellung auch „erfreuliche Nachrichten für lärmgeplagte Anwohner von Bahnstrecken“ parat: „Bundesverkehrsminister Dobrindt hat im Europa-Ausschuss des Bundestages angekündigt, dass sein Ministerium derzeit mit Hochdruck an einem Gesetz arbeitet, das laute Bahngüterwaggons ab 2020 verbieten wird.“ Die Gesetzesberatungen sollen laut Mitteilung Krichbaums noch in diesem Jahr beginnen. Damit setze das Bundesverkehrsministerium eine Verabredung aus dem Koalitionsvertrag um. Ziel sei es, trotz eines Anstiegs des Gütertransports den Bahnlärm zu reduzieren. „Bislang bedeutete mehr Bahnverkehr immer auch mehr Lärm. Das wollen wir umdrehen“, so Krichbaum.
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