Lange Haftstrafen für Einbrecher
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Acht Monate Verhandlung zu Ende: Georgier und Russlanddeutscher verurteilt
Pforzheim. Im ersten Quartal 2014 hatte die Branche Verbrechen in Pforzheim Hochkonjunktur. Mit der Zerschlagung einer Diebesbande, die bis nach Calw und Ludwigsburg aktiv war, hat sich die Zahl der Einbrüche im April mehr als halbiert. Zwei Mitglieder, ein Russlanddeutscher und ein Georgier, wurden jetzt zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Rückblick: Am 31. März 2014 wurde ein 27-jähriger Georgier bei einem Einbruch in Pforzheim auf frischer Tat ertappt und trat mit der Angabe seiner Adresse eine Ermittlungs-Lawine los. In der Wohnung des russlanddeutschen Mitangeklagten, in der der Georgier bis zu seiner Festnahme zur Untermiete wohnte, wurden zahlreiche Beutestücke aus anderen Einbrüchen aus den Landkreisen Calw, Pforzheim, Enzkreis und Ludwigsburg gefunden. Ein Gutachten zum sichergestellten Werkzeug brachte eine Übereinstimmung zu Geißfußspuren bei zwei Einbrüchen, ein Pfandhaus wurde durchsucht, per Interpol wurde nach einem weiteren mutmaßlichen Mitglied der Diebesbande gefahndet, das sich gerade noch rechtzeitig nach Georgien abgesetzt hatte.
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