Landwirt bringt alte Hecken in Form
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Simon Bäuerle aus Wiernsheim verfolgt in und rund um Mönsheim eine ganz besondere Mission
Mönsheim/Enzkreis (pm). „Auf den Stock gesetzt“ werden derzeit zahlreiche Hecken und Feldgehölze rund um Mönsheim. Dieser gezielte Rückschnitt auf 20 bis 40 Zentimeter über dem Boden, der nur während der Vegetationsruhezeit zwischen Oktober und März erfolgen darf und ein verstärktes Ausschlagen bewirkt, verlängert die Lebensdauer der Hecken um viele Jahre – und sorgt so für den dauerhaften Erhalt der für das Heckengäu typischen und auch namensgebenden Pflanzen.
Junglandwirt Simon Bäuerle pflegt derzeit zahlreiche Hecken und Feldgehölze rund um Mönsheim. Auch wenn sein Arbeitsgerät ein wenig brachial aussieht – er geht dabei umsichtig und planvoll vor. Foto: Landschaftserhaltungsverband
Junglandwirt Simon Bäuerle aus Wiernsheim, den die Gemeinde Mönsheim mit einem ersten Teil der Pflegemaßnahmen beauftragt hat, folgt dabei einem umfangreichen, auf mehrere Jahre angelegten Konzept: Er orientiert sich an Karten, in die die einzelnen Pflegezonen, die Standorte der diversen Heckenarten (es wird unterschieden nach Mittel- und Hochhecken, Baumhecken und Feldgehölzen), die jeweiligen Pflegemaßnahmen sowie der geschätzte Zeitaufwand eingetragen sind. Und an diese Vorgaben hält er sich penibel. „Zusammengetragen wurden diese Daten an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg im Rahmen einer Bachelorarbeit“, berichtet Elisa Bienzle, stellvertretende Geschäftsführerin des Landschaftserhaltungsverbandes Enzkreis (LEV), der das Pflegeprojekt fachlich und organisatorisch betreut. Angeregt hatte die Bachelorarbeit ursprünglich ein Mönsheimer Bürger: Andreas Wochele, vor Jahren ebenfalls Absolvent in Rottenburg. Er war es auch, der den Kontakt zwischen der Hochschule und dem Mönsheimer Bürgermeister Thomas Fritsch herstellte.
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