Landratsamt verteidigt Pläne für Dieb-Kreisel
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Zeitweilige Ampel-Regelung soll Rückstaus auf A8 verhindern
Heimsheim (pm). Das Landratsamt Enzkreis hat die Pläne, die Kreuzung „Am Dieb“ bei Heimsheim mit einer Ampel zu versehen, verteidigt. Damit sollen in Stoßzeiten Rückstaus auf die Autobahn vermieden werden.
„Wir nehmen die Hinweise vieler besorgter Verkehrsteilnehmer sehr ernst“, wird in einer Mitteilung Verkehrsdezernentin Dr. Hilde Neidhardt zitiert. „Es geht uns darum, eine zum Teil lebensgefährliche Situation zu entschärfen.“ Die Kritik beispielsweise aus Friolzheim an der Planung könne sie nicht nachvollziehen, so Neidhardt. „Wir haben uns federführend um eine möglichst schnelle Problemlösung bemüht und dabei alle Fachbehörden und die Polizei einbezogen.“ Die „verkehrlichen Herausforderungen“ rund um den Dieb-Kreisel seien groß, weil der Verkehr auf den beiden Landesstraßen, die sich hier kreuzen, ständig zunehme. Die L1180 von Friolzheim nach Perouse und Leonberg, vor allem aber die L1134 von Heimsheim über Mönsheim und Wiernsheim nach Mühlacker entwickelten sich zur „Hauptschlagader“. Der neue Gewerbepark Heckengäu und das Porsche-Entwicklungszentrum im benachbarten Weissach würden Pendler anziehen, was im Berufsverkehr zu brisanten Situationen führe, wenn der Rückstau an der Autobahnausfahrt Heimsheim bis zurück auf die A8 reiche.
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