Landrat tritt Gang nach Canossa an

Enzkreis

Sondersitzung des Kreistags beschäftigt sich mit rechtswidriger Vergabe von Buslinien. Verwaltungschef Bastian Rosenau übernimmt Verantwortung und bittet um Entschuldigung. Akteneinsichtsausschuss kämpft sich durch zehn Ordner und bringt die Wahrheit ans Licht.

Der geballten Wucht des Kreistags muss sich Landrat Bastian Rosenau stellen, der für das Desaster bei der Vergabe von Buslinien die volle Verantwortung übernimmt.  Goertz

Der geballten Wucht des Kreistags muss sich Landrat Bastian Rosenau stellen, der für das Desaster bei der Vergabe von Buslinien die volle Verantwortung übernimmt. Goertz

Enzkreis. Zwei krachende juristische Niederlagen im Streit um die rechtswidrige Vergabe von Buslinien, unwahre Angaben der Verwaltungsspitze des Landratsamts gegenüber dem Kreistag, ein Schaden für den Steuerzahler, der laut Grünen-Sprecher Joachim Wildenmann siebenstellig ausfällt, sowie ein Verhalten des Spitzenpersonals des Enzkreises gegenüber notleidenden mittelständischen Unternehmen, das CDU-Sprecher Günter Bächle sichtlich bewegt als „herzlos“ und „arrogant“ geißelt – für Landrat Bastian Rosenau war die Sondersitzung des Kreistags am Mittwoch wie ein Gang nach Canossa. Aus gutem Grund hat er daher auch die Sitzungsleitung an Jürgen Kurz, langjähriger Bürgermeister in Niefern-Öschelbronn und Mitglied der Kreistagsfraktion der Freien Wähler, abgegeben.

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