Lage bei S-Bahn verschärft sich nochmals
Stuttgart
Im vergangenen Jahr ist die S-Bahn in der Region Stuttgart zwei Millionen Kilometer weniger gefahren, als vereinbart war. Der Grund dafür sind die Arbeiten entlang der Strecken. Die Misere kommt die DB-Tochter teuer zu stehen – und zwar mehr als sieben Millionen Euro.
Ausfallende Züge, ausufernder Schienenersatzverkehr: den Fahrgästen der S-Bahn Stuttgart wird einiges zugemutet.
(Foto: imago/Arnulf Hettrich)
Stuttgart - Die S-Bahn-Fahrgäste, die sich lange Zeit als sehr geduldig und leidensfähig erwiesen haben, reagieren zunehmend auf die Dauermisere im Netz: das Angebot werde „mittlerweile als zu unzuverlässig und nicht mehr alltagstauglich wahrgenommen“, schreibt der Verband Region Stuttgart (VRS), der die S-Bahn-Leistungen bestellt und bezahlt. Die alarmierende Bestandsaufnahme steht in einem Papier zum Thema Qualität der S-Bahn im Jahr 2025, über das der Verkehrsausschuss des Verbands debattiert hat. Immer im Frühjahr muss der S-Bahn-Chef – in diesem Fall der scheidende Vorsitzende der Geschäftsleitung, Matthias Glaub, – die Leistung der S-Bahn vor den Regionalräten bilanzieren. Gute Nachrichten hatte er in den vergangenen Jahren und auch für 2025 nicht im Gepäck.
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