Kunstmarkt soll in Diefenbach bleiben

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Sternenfels (lh). Bereits in der Sternenfelser Gemeinderatssitzung Ende April hatte das Gremium darüber diskutiert, inwiefern die Kommune das „Lebendige Kunsthandwerk“ in Diefenbach künftig unterstützen soll. Der Rat forderte von der Verwaltung, sich vor einem Beschluss mit der Veranstalterin zusammenzusetzen, um gemeinsam eine Lösung auszuloten. Das sei geschehen, sagte Bürgermeister Werner Weber, der dem Gremium die neuen Regeln vorschlug: Der Veranstalterin sollen künftig Bauhofleistungen in Höhe von 30 Stunden, was etwa 1500 Euro entspricht, nicht in Rechnung gestellt werden. Auch 1400 Euro Personalkosten der Verwaltung sollen ihr erspart bleiben, und eine Sondernutzungserlaubnis ergeht gebührenfrei.

Bei fünf positiven Stimmen der Liste für Sternenfels und Diefenbach (LfSuD), fünf Enthaltungen von Mitgliedern der Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler und SPD (FG) sowie einer Ablehnung von Christoph Gutjahr (FG) gab der Rat den neuen Regeln grünes Licht. Die Veranstaltung habe eine lange Tradition und ziehe immer Tausende von Menschen in den Ort, sagte Gutjahr. Deshalb wolle er nicht daran schuld sein, wenn das Lebendige Kunsthandwerk künftig umziehe.

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