„Kulturhauptstadt scheitert am Geld“

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Pforzheims OB Peter Boch erteilt Plänen eine Absage und bringt ein Festival Ornamenta ins Spiel

Pforzheim (pm). Die Stadt Pforzheim hat alle Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer Pforzheimer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2022 geprüft und für den Pforzheimer Gemeinderat in einer Beschlussvorlage aufbereitet. Das Stadtparlament wird nun am 24. Juli entscheiden, die Verwaltung empfiehlt dabei nach Abwägung aller Vor- und Nachteile die Ablehnung einer Bewerbung.

„Wir haben das Thema sehr intensiv diskutiert, in der Verwaltung und im Bürgermeisteramt“, so Oberbürgermeister Peter Boch. Dabei seien die positiven Wirkungen einer Bewerbung zur Kulturhauptstadt unstrittig, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Doch diese könnten nicht losgelöst betrachtet werden von den riesigen Herausforderungen, vor denen Pforzheim an anderer Stelle stehe: „Solange in erheblichem Umfang Betreuungsplätze für Kinder fehlen, Schulen und städtische Infrastruktur dringend erhalten werden müssen, kulturelle und soziale Einrichtungen um die Existenz kämpfen und Sportvereine vor enormen Problemen stehen, ist die Europäische Kulturhauptstadt finanziell nicht darstellbar.“

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