Krichbaum und Mast: Bilanz fällt denkbar unterschiedlich aus
Enzkreis
Vertreten im Bundestag in Berlin die Region Porzheim/Enzkreis: Katja Mast (SPD) und Gunther Krichbaum (CDU). Foto: Archiv
Enzkreis/Berlin. Das Wahlergebnis sei „sehr schmerzhaft“, erklärt auf Nachfrage die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast. Allerdings sei es erst wenige Stunden her. „Das ist jetzt nicht der Zeitpunkt, wo wir schon auf alles Antworten haben und vor allem, wo einem Ergebnis immer die gleichen Rituale nach Wahlen folgen“, bittet die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales um Geduld. „Das verbietet schon alleine der Respekt vor der Entscheidung der Wählerinnen und Wähler.“ Sie habe am Sonntag und Montag in Pforzheim, in Berlin und in Stuttgart „sehr ernsthafte Gespräche in meiner Partei erlebt“, berichtet die Abgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis. Nach der Ankündigung von Andreas Stoch, nicht mehr für den Fraktions- und Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen, brauche es eine neue Führung, „die die SPD zusammenhält und unser Profil als Arbeiterpartei stärkt“. „Wir werden auch in Pforzheim und dem Enzkreis das Wahlergebnis analysieren“, kündigte Mast an, die dem Kandidaten Michael Hofsäß und allen Mitgliedern für ihren Einsatz im Wahlkampf dankte. Die SPD, bekräftigt die Abgeordnete, werde weiterhin gebraucht „in einem Land, in dem zwar an Wirtschaft gedacht wird, aber nicht an Arbeit. Für mich kann ich sehr klar sagen: Ich bin nicht bereit, die SPD aufzugeben“.
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