Krichbaum kritisiert Mast
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CDU-Politiker sieht Region bei Westtangente auf gutem Weg
Pforzheim/Enzkreis (pm). Als wenig hilfreich, geradezu kontraproduktiv, empfindet Gunther Krichbaum die jüngste Pressemitteilung seiner Bundestagskollegin Katja Mast (SPD), wie er mitteilt. „Wir sind bei der Westtangente auf einem guten Weg. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, warum meine Kollegin jetzt medial auf unseren Verhandlungspartner in Berlin eindrischt“, so Krichbaum im Hinblick auf die harsche Kritik der SPD-Abgeordneten an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Dessen Ministerium hatte diese Woche grünes Licht für zwei große Straßenbaumaßnahmen in Baden-Württemberg erteilt. Zum einen für die B 31 Umfahrung bei Friedrichshafen und zum anderen für die Anbindung des hinteren Remstales bei Mögglingen an der B 29, einem Projekt, das bis in die früher 60er-Jahre zurückreicht.
„Meine Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium in den letzten Monaten waren sehr konstruktiv. So ist es zum ersten Mal gelungen, die einzelnen Bauabschnitte auch finanziell in kleinere Tranchen aufzuteilen. Daran müssen wir jetzt anknüpfen“ erklärt Krichbaum, der sich dagegen ausspricht, eine Neiddebatte anzuzetteln. „Die Umfahrung von Friedrichshafen war auf Platz eins der Landesprioritätenliste und ein riesen Brocken. Der ist jetzt aus dem Weg und die Westtangente ihrer Realisierung damit wieder ein Stück nähergekommen.“
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