Kreistag auf der Überholspur
Enzkreis
Volles Programm für die konstituierende Sitzung, und trotzdem ist alles in Rekordzeit unter Dach und Fach. Alle Fragen und Posten sind im Vorfeld mit den Fraktionen besprochen worden. Statt Zoff und endlose Debatten wie in Calw fällt im Enzkreis jede Entscheidung einstimmig.
Landrat Bastian Rosenau (Mitte) verpflichtet die Kreisräte für die kommende Legislaturperiode und hebt dabei das älteste Mitglied, Dr. Roderich Fischer (li.), und den jüngsten Kreisrat, Andreas Scheuermann (re.), besonders hervor. Foto: Goertz
Enzkreis. Während die konstituierende Sitzung des Kreistags in Calw zu einem dreistündigen Abstimmungsmarathon geriet und von kommunalpolitischem Zoff und der Frage des Umgangs mit der AfD geprägt war, ging dessen Pendant im Enzkreis am Montag in einer Rekordzeit von 20 Minuten über die Bühne. Alle 19 Wahlen von Mandatsträgern in verschiedenen Positionen fielen einstimmig aus – nicht nur sehr zur Freude von Landrat Bastian Rosenau. Der hatte nämlich eingangs der Sitzung erklärt, dass im Vorfeld bei allen Themen wie beispielsweise, wer die stellvertretenden Vorsitzenden des Kreistags werden, wie die Ausschüsse aussehen und auch welche Kreistagsmitglieder in anderen Gremien, Verwaltungs- und Aufsichtsräten mitarbeiten, mit den Fraktionen Einigkeit erzielt worden sei. Deshalb hoffe er, dass die Übereinkünfte nun auch im Gesamtgremium halten. „Bei nur einer Nein-Stimme oder einer Enthaltung müssten wir aufwendige Wahlgänge absolvieren, und zwar nicht jetzt, sondern in der ersten regulären Sitzung des Kreistags im September, weil wir das Prozedere vorbereiten müssen.“
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