Krankenstand: Beschäftigte fehlen an 10,5 Tagen

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EnzkreiS/Pforzheim (pm). Die Versicherten der AOK mussten im ersten Halbjahr durchschnittlich an 10,5 Arbeitstagen wegen einer Erkrankung passen. Das hat die Kasse mitgeteilt. Mit einem Krankenstand von 5,6 Prozent (Vorjahr 5,8 Prozent) liegt die Region, was die Fehltage betrifft, über dem Landesschnitt von 5,2 Prozent. „Das Krankheitsgeschehen ist nahezu unverändert, was die Hauptdiagnosen angeht“, so Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald. Langzeiterkrankungen verursachten fast 40 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage in der Region. Bezogen auf Pforzheim und den Enzkreis waren die vier wichtigsten Krankheitsarten Muskel/Skelette (Rücken) mit 22,1 Prozent, Atemwege mit 14,7 Prozent, psychische Erkrankungen mit 10,4 Prozent und Verletzungen mit 10,2 Prozent. Der Krankenstand in Pforzheim bleibt bei 5,8 Prozent stabil zum Vorjahr. Im Enzkreis ist er nach AOK-Angaben auf 5.6 Prozent (5,8 in 2015) leicht zurückgegangen.

Die Auswertung ergab für die Region eine durchschnittliche Krankheitsdauer von 10,5 Arbeitstagen. Erfreulich aus Sicht der Kasse: Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 2,5 Prozent. Arbeitnehmer von 20 bis 24 Jahren hatten einen Krankenstand von 4,9 (Männer) beziehungsweise 4,3 Prozent (Frauen), während er bei den Mitarbeitern über 50 Jahren bei jeweils 6,5 Prozent lag. Bei den männlichen Mitarbeitern über 60 Jahren betrug er 10,9 Prozent, und bei den weiblichen Mitarbeitern war ein Krankenstand von 10,3 Prozent zu verzeichnen.

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