Krankenhaus Mühlacker schafft Ziele
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Bilanz für Enzkreis-Kliniken vorgelegt – Defizit fällt mit 4,3 Millionen Euro geringer aus als befürchtet
Mühlacker/Enzkreis. Um rund eine halbe Million Euro niedriger als kalkuliert fiel im vergangenen Jahr das Defizit der Enzkreis-Kliniken in Mühlacker und Neuenbürg aus. Trotzdem waren es noch 4,3 Millionen Euro, die der Enzkreis als Verlustausgleich zuschießen muss. Im Kreistag wurde am Montag der Jahresabschluss einstimmig beschlossen.
Haben 2016 ihr finanzielles Jahresziel erreicht: die Enzkreis-Kliniken Mühlacker. Foto: Kollros
Das Krankenhaus in Mühlacker hat laut Kliniken-Geschäftsführer Professor Jörg Martin „das Jahresziel erreicht“. Im Haus in Neuenbürg habe insbesondere das Ende 2015 neu eingerichtete Gelenkzentrum zur positiven Entwicklung des Standorts wie auch der Kliniken-Gesellschaft im Allgemeinen beigetragen. Allerdings werde der Wachstumskurs auf der Erlösseite erheblich durch den sogenannten Fixkosten-Degressionsabschlag beschnitten, Mehrleistungen werden quasi nicht linear vergütet. Dieses Minus – vergleichbar mit dem früheren Mehrmengenabschlag – bezifferte Professor Martin auf 35 Prozent. Beispielhaft zeigte er auf: Für Leistungen im Umfang von einer Million werden nur 650000 Euro vergütet, und das drei Jahre lang.
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