Krach um Böller beschäftigt Minister

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Abgeordneter Rülke bittet um Stellungnahme zum Fall Wiernsheim – Gall verweist auf Waffengesetz

Wiernsheim (pm/the). Der Wunsch, es schon zur Eröffnung des Wiernsheimer Straßenfestes richtig krachen zu lassen, hat in diesem Jahr für mächtigen Ärger gesorgt – und nun sogar den Innenminister des Landes, Reinhold Gall, beschäftigt.

Muss kräftig durchpusten: Schultes Oehler vermisst die Straßenfest-Böller.Archivfoto: Appich

Muss kräftig durchpusten: Schultes Oehler vermisst die Straßenfest-Böller.Archivfoto: Appich

In seiner Antwort an den Enzkreis-Abgeordneten und FDP-Fraktionschef im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, beantwortet der Minister die Frage, warum in Wiernsheim ein Straßenfest-Auftakt mit Vorderlader-Schützen durch das Landratsamt Enzkreis verboten wurde. Diese mutmaßliche „Überbürokratisierung“, wie Bürgermeister Karlheinz Oehler das Veto bezeichnete, trübte Mitte Juli nicht nur die Stimmung beim Schützenverein, sondern auch bei den Offiziellen auf der Platte. Zumal Vereinsvorsitzender Bernd Weigmann die Ansicht vertrat, Böllerschüsse aus Vorderladern, auf die wegen der strengen Auflagen schon seit 2006 verzichtet worden war, seien inzwischen wieder erlaubt.

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