Kosten für Schulsozialarbeit steigen immer weiter
Enzkreis
Im Jugendhilfeausschuss des Kreistags herrscht Einigkeit: Die Präventionsangebote sind gut investiertes Geld. Klare Absage an den Rotstift.
Enzkreis. „Vor 15 oder 20 Jahren gab es Schulsozialarbeit nur an der Schillerschule in Mühlacker, weil sie seinerzeit als Brennpunktschule galt“, berichtete Katja Kreeb, Sozialdezernentin des Enzkreises, am Montagnachmittag im Jugendhilfeausschuss des Kreistags. „Heute ist Schulsozialarbeit ein Qualitätsmerkmal und die Regel – mittlerweile auch schon an Grundschulen.“ Es gebe in der Region nur noch wenige weiße Flecken ohne Schulsozialarbeit. Kreeb skizzierte, wie sich die Angebote in den zurückliegenden zehn Jahren entwickelt haben – und machte auch darauf aufmerksam, dass der Enzkreis maßgeblich zur Finanzierung beiträgt. „Im Rahmen einer Haushaltskonsolidierung könnte man auch über die Zuschüsse des Enzkreises nachdenken“, warnte Kreeb. Davon wollten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses allerdings nichts wissen. Unisono betonten sie, wie wichtig Schulsozialarbeit sei und dass es ein fataler Fehler mit gravierenden Folgekosten wäre, hier den Rotstift anzusetzen.
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