Kosten für Breitband beschäftigen Stadträte

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Knittlingen (cb). In seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 31. Januar, berät der Knittlinger Gemeinderat unter anderem über ein zu erstellendes Konzept zur Finanzierung des innerörtlichen Breitbandausbaus. Die Stadtverwaltung solle, wie es in dem auch von anderen Fraktionen unterstützten Antrag der SPD heißt, unter anderem die Frage beantworten, ob eine Ausgliederung der Breitbandversorgung aus dem Kernhaushalt der Stadt sinnvoll sei. In Oberderdingen werde dieser Weg praktiziert. Dort sei ein Eigenbetrieb „Wasserversorgung und Breitbandversorgung“ gegründet worden.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zielt indes in eine andere Richtung. Die Finanzierung des innerörtlichen Breitbandausbaus solle – und dies sei auch die Ansicht eines zurate gezogenen Steuerberatungsbüros – innerhalb des Kernhaushalts bleiben, schreibt Kämmerin Nadine Pfaffeneder. Aus steuerlichen Gesichtspunkten biete eine Ausgliederung keine Vorteile. Ein abschließendes Finanzierungskonzept könne noch nicht erstellt werden, da zum jetzigen Zeitpunkt die Planung des innerörtlichen Netzes für Knittlingen nicht abgeschlossen sei und die Kosten deshalb nicht feststünden. Sobald diese beziffert seien, könne die Finanzierung innerhalb der Rahmenbedingungen des Haushalts und der weiteren Investitionsvorhaben im Gesamten betrachtet werden.

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