Kosten ein Drittel höher als geplant
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Neubau einer Garage für den Mannschaftstransportwagen in Freudenstein: Arbeiten vergeben
Knittlingen-Freudenstein (cb). Obwohl die Stadt erheblich tiefer in die Kasse greifen muss, als ursprünglich geplant, hat der Knittlinger Gemeinderat Arbeiten für den Bau einer Feuerwehrgarage in Freudenstein vergeben. Rohbau sowie Innen- und Außenputzarbeiten, für die die jeweils günstigsten Bieter Dürrwächter und Friedrich (Knittlingen) beziehungsweise Baumgärtner GmbH (Kraichtal) den Auftrag erhielten, schlagen zusammen mit gut 90000 Euro zu Buche. Weitere Gewerke werden folgen, und unter dem Strich dürften, wie Planer Patric Göhner schätzte, 129700 Euro zu bezahlen sein. Das sei rund ein Drittel mehr, als 2015 kalkuliert. Für etwa die Hälfte der Mehrkosten könne er Ursachen benennen, verwies Göhner auf steigende Baukosten einerseits, auf Auflagen seitens der Genehmigungsbehörde andererseits. Zudem sei zunächst nicht berücksichtigt worden, dass ein Ölabscheider versetzt werden müsse.
Mit einem „etwas wehmütigen Blick“ schaue er auf die Kostenentwicklung, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, und auch aus dem Gemeinderat heraus wurde keine Begeisterung laut. Allerdings stehe am Ende eines Abwägungsprozesses die Devise „Augen zu und durch“, fasste es Timo Steinhilper für die SPD-Fraktion zusammen. Der Feuerwehrbedarfsplan sehe einen Mannschaftstransportwagen für Freudenstein vor, dieser sei beschafft worden und stehe derzeit privat unter.
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