Konzentration auf den Standort Mühlacker

Enzkreis

Kreisrätinnen und -räte ebnen nach einer ausführlichen Diskussion den Weg dafür, den Krankenhausstandort Neuenbürg aufzugeben. Dort soll nun die ambulante Versorgung gestärkt werden. In der Senderstadt soll dafür die Bettenkapazität vergrößert und die Klinik gefestigt werden.

Das Krankenhaus Mühlacker soll gestärkt werden – das schließt mittelfristig aller Voraussicht nach auch einen Neubau ein. Foto: Fotomoment

Das Krankenhaus Mühlacker soll gestärkt werden – das schließt mittelfristig aller Voraussicht nach auch einen Neubau ein. Foto: Fotomoment

Mühlacker. „Wir stehen heute vor einer sehr schwierigen Entscheidung“, schickte Bastian Rosenau einer mehrstündigen Debatte im Kreistag, die von zahlreichen Angestellten des Krankenhauses in Neuenbürg verfolgt worden ist, voraus. Die Arbeit, die in der Klinik geleistet werde, sei „herausragend und schlägt sich regelmäßig in den Bestenlisten nieder“, so Rosenau, „aber leider müssen wir uns heute einer anderen Wahrheit stellen.“ Denn das immer größer werdende Defizit – in der Spitze geht man rechnerisch von bis zu elf Millionen Euro in diesem Jahr aus – erfordere eine Grundsatzentscheidung. In diese müsse auch das Krankenhaus in Mühlacker einbezogen werden, das ebenfalls dringend sanierungsbedürftig sei. Wobei, wie mehrfach berichtet, ein Neubau unterm Strich kostengünstiger sein könnte als jahrelange Modernisierungsmaßnahmen.

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