Konflikt in Sternenfels schwelt weiter

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Gemeinderat übt erneut Kritik an Hornauer – Bürgermeisterin wehrt sich gegen „leere Worthülsen“

Sternenfels. Es begann alles ganz ruhig und sachlich, und wäre es nach Bürgermeisterin Sigrid Hornauer gegangen, wäre die Gemeinderatssitzung weiterhin so verlaufen – zumindest im öffentlichen Teil.

26. März 2006: Sigrid Hornauer nimmt die Glückwünsche zu ihrer Wahl entgegen.

26. März 2006: Sigrid Hornauer nimmt die Glückwünsche zu ihrer Wahl entgegen. Foto: Archiv

Doch da hatte die Sternenfelser Rathauschefin, die tags zuvor ihren 48. Geburtstag feierte, die Rechnung ohne ihren Gemeinderat gemacht. Dieser konfrontierte Hornauer im Anschluss an die eigentliche Sitzung erneut mit seiner Kritik. Stellvertretend für das gesamte Gremium verlas Hans-Dieter Schäfer eine Studie, in welcher der „Bürgermeister der Zukunft“ als „Motor mit 30 Prozent fachlichen Qualitäten und 70 Prozent menschlichen Attributen“ beschrieben wurde. Qualitäten wie „Perspektive und Innovation“ vermisse der Sternenfelser Gemeinderat an seiner Bürgermeisterin; ebenso die Dialogfähigkeit, herrsche doch zwischen Gemeinderat und Bürgermeisterin „totale Funkstille“.

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