Kommunalpolitik bestimmt Scherze zum 1. Mai
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Forderung nach Tempo 30 in Kleinvillars und Protest gegen Gewerbeflächen in Mühlacker – Streit: ein Verletzter in Mühlhausen
Maischerz in Ötisheim. Foto: privat
Enzkreis. In der Nacht auf 1. Mai waren wieder etliche Witzbolde unterwegs und haben ihre zum Teil originellen Scherze hinterlassen. Doch nicht alles war nur lustig gemeint: Manch ein Gag hatte einen aktuellen und durchaus ernsthaften kommunalpolitischen Hintergrund. Etwa der Schriftzug, der auf einer Tafel über dem Ortsschild aus Richtung Illingen hing und aus „Mühlacker“ unter Anspielung auf den Streit um die Suche nach einer Gewerbefläche „Mühlindustrie“ machte. Zusatz: „Acker ade“. Auch in Lienzingen wurde die Stadtpolitik aufs Korn genommen. „Den Schildbürgern von Mühlacker einen Pokal für die Verschwendung von Steuergeldern. Wir schaffen das. Mühlehof, Feuerwache und noch viel mehr. Die Bürger zahlen die Zeche“, monierten unbekannte Kritiker auf einer Tafel. Weitere Hinweise galten wiederum dem „FKK-Strandbad Scherbental“ und der „Schnecken- und Partymeile in Leonzingen“.
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