Klinik begegnet Fachkräftemangel
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Neue Agentur soll Ersparnis beim Personal bringen
Enzkreis/Mühlacker (ert). Die Regionale Kliniken-Holding (RKH), unter deren Dach auch die Enzkreis-Kliniken in Mühlacker betrieben werden, plant, mit weiteren Klinik-Gesellschaften eine Personalagentur zu installieren. Diese hätte, ähnlich wie eine Zeitarbeitsfirma, den Zweck, Personal, das eine „hohe Mobilität und räumliche Unabhängigkeit“ mitbringt, als Leiharbeitskräfte an kooperierende Kliniken abzustellen.
Schon heute müssten die Krankenhäuser dem Fachkräftemangel sowohl im pflegerischen als auch im ärztlichen Bereich durch geliehenes Personal begegnen. Dies verursache aber dreimal so hohe Kosten gegenüber eigenem Personal, erklärte der RKH-Finanzchef Axel Hechenberger am Montag in Kreistagssitzung. In den vergangenen Jahren hätten die Leiharbeitskräfte Kosten von rund 7,5 Millionen Euro allein in den RKH-Kliniken verursacht.
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