Klinik-Kandidaten: Kreis will mitreden

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Neues Verfahren zur Wahl der Geschäftsführer beschlossen

Enzkreis (ert). Rekordverdächtig: Die gestrige Sitzung des Kreistags dürfte als die kürzeste in 40 Jahren in die Chronik des Enzkreises eingehen. Nach gerade mal zwei Minuten war der einzige anstehende Kreistagsbeschluss gefasst: ein neues Prozedere zur Wahl von Geschäftsführern in den Klinik-Gesellschaften.

Indes: Ganz unumstritten war die Einigung auf ein neues Verfahren offenbar doch nicht, denn der Kreistagssitzung war eine nichtöffentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses vorgeschaltet, und der überzog seine geplante Beratungszeit gewaltig. Rund eine Stunde lang dauerte diese Vorberatung, und damit mindestens doppelt so lang als geplant. Man muss offenbar um Formulierungen für den Beschlusstext gerungen haben. Vereinfacht ausgedrückt: Der Kreistag will sich vor der Bestellung eines neuen Geschäftsführers beziehungsweise einer Chefin ein Bild vom Anwärter machen können.

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