Klimaschutz beginnt in Kommunen
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14 Rathauschefs aus der Region besiegeln mit ihrer Unterschrift den Beitritt zum landesweiten Pakt
Enzkreis. Ein starkes Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz haben die Rathauschefs aus 14 Enzkreis-Gemeinden mit ihrer Unterschrift unter den Klimaschutzpakt des Landes Baden-Württemberg gesetzt. Ein erklärtes Ziel ist es, bis 2050 annähernd klimaneutral zu wirtschaften, indem der CO2-Ausstoß um 90 Prozent gesenkt wird. In der nun unterzeichneten Erklärung verpflichten sich die Kommunen, eine Vorbildfunktion wahrzunehmen.
Starkes Zeichen: 14 Rathauschefs besiegeln den Beitritt zum Klimaschutzpakt. Foto: Peche
Landrat Bastian Rosenau, der zusammen mit dem Klimaschutzdezernenten Wolfgang Herz und der Klimaschutzbeauftragten Edith Marqués Berger den politisch bedeutsamen Akt im Landratsamt begleitete, zeigt sich begeistert vom Engagement der Städte und Gemeinden. Der Enzkreis selbst, erinnerte er, sei erst vor kurzem zum dritten Mal mit dem „European Energy Award“ in Gold ausgezeichnet worden. Die Unterzeichner folgten dem guten Beispiel der Gemeinden Tiefenbronn, Kieselbronn und Remchingen, die ihren Beitritt zum Klimaschutzpakt bereits in der Vergangenheit beschlossen hatten; insgesamt haben sich damit 17 von 28 Gemeinden im Landkreis auf die Klimaschutzziele verpflichtet. „Spätestens seit der Weltklimakonferenz in Paris im Jahr 2015 ist deutlich geworden, dass den Kommunen eine bedeutende Rolle bei der Klimawende und -anpassung zukommt“, sagte als zuständiger Dezernent Landrat-Stellvertreter Wolfgang Herz. Der Enzkreis war dem landesweiten Klimaschutzpakt bereits 2016 beigetreten.
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