Kleinere Kahlschläge helfen dem Wald im Enzkreis
Enzkreis
Förster wehren sich gegen Kritik an der Bewirtschaftung. Heimische Wälder müssten für mehr Resistenz gegen den Klimawandel auch im Enzkreis neu gestaltet werden. Eiche gilt in der Region als der große Hoffnungsträger. Waldbesucherinnen und -besucher äußern Unverständnis über die Eingriffe.
Der gezielte Kahlschlag als Rettungsaktion: Förster Jürgen Bregler. Foto: Lechner
Bretten/Enzkreis. Der März war in der Region der regenreichste seit rund 20 Jahren, und auch der April war bislang alles andere als trocken. Für die Bäume ist das positiv. „Die Bodenschicht ist aktuell bis in eine Tiefe von etwa 50 Zentimetern gut durchfeuchtet, das hilft natürlich den Jungbäumen und damit auch unserem Wald“, bestätigt Jürgen Bregler. Der Förster, der für die Staatswälder in Oberderdingen, Kürnbach, Sulzfeld Gölsheim und Gochsheim zuständig ist, schränkt aber gleich ein: „Der Regen der letzten Wochen kann natürlich nicht die vielen trockenen Jahre seit der Jahrtausendwende ausgleichen.“
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