„Kleine Gruppen gut“

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Maulbronner Gemeinderat beschäftigt sich mit Kinderbetreuung

Maulbronn. Der Maulbronner Gemeinderat hat der Fortschreibung des Bedarfsplans in Sachen Kinderbetreuung zugestimmt. Neben der Analyse des Ist-Zustands geht es dabei vor allem auch um die Abschätzung des künftigen Bedarfs. Diskutiert wurde im Rat jedoch vor allem über mögliche Herausforderungen, die schon bald den Evangelischen Kindergarten Schmie betreffen könnten. Der Grund: Im Maulbronner Stadtteil leben künftig zusätzliche Kinder aus Flüchtlingsfamilien (wir berichteten). Wie schnell könne im Kindergarten eine Sprachförderung auf die Beine gestellt werden, hakte Karin Bohn-Abt von der Bürgerlichen Wählervereinigung (BWV) nach. „So etwas kann schnell bewilligt werden“, erklärte Cordula Allgaier-Burghardt vom Amt für Ordnungs- und Sozialwesen. „Wir haben einen heißen Draht zur Einrichtung in Schmie.“ Auch Stadtrat Jürgen Link (BWV) mahnte mit Blick auf den Kindergarten eine „enge Abstimmung“ mit dem Landratsamt, das für die Flüchtlinge zuständig ist, an.

Dr. Till Neugebauer (SPD) wollte wissen, ab wann die Verwaltung über eine Verkleinerung der Zahl der Standorte für die Kinderbetreuung nachdenken würde, um dadurch Kosten zu sparen? Falls die Kinderzahl weiter sinke, müssten im Zweifelsfall zuerst städtische Kindergartengruppen geschlossen werden, erklärt Felchle, der daran jedoch zurzeit noch nicht denken will. Eine Lanze für den Ist-Zustand brach in diesem Zusammenhang auch Evelyn Lautenschlager (LMU): „Viele kleine Gruppen sind gut.“

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